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Aufstieg der Referenzialität: Literarische Autorschaft und publizistische Öffentlichkeit

    Sprecherin: Prof. Dr. Cornelia Ruhe
    ProjektleiterInnen: Prof. Dr. Claudia Gronemann, Prof. Stephanie Neu, Prof. Dr. Matthias Kohring, Prof. Dr. Cornelia Ruhe in Kooperation mit Dr. Sarah Burnautzki
    Wissenschaftliche MitarbeiterInnen: Frederik Kiparski, Dr. Raphaël Thierry, Fabian Zimmermann

    Das Projekt widmet sich der literarischen Autorschaft am Schnittpunkt von öffentlicher und literarischer Kommunikation. Dies geschieht vor dem Hintergrund, so die starke Annahme, dass der öffentliche Diskurs in den Massenmedien den literarischen nicht nur in besonderer Weise prägt, sondern geradezu zu überlagern scheint. Texte von Gegenwartsautoren sind kaum mehr unabhängig von der öffentlichen (Fremd)Wahrnehmung und (Selbst)Inszenierung der Autoren rezipierbar. Das eigentliche literarische Schreiben und Publizieren geht einher mit der öffentlichen Formung eines Autorbildes, das wiederum auf die Rezeption der literarischen Werke zurückwirken kann. Im Mittelpunkt steht die Frage der Herstellung von Referenzialität, d. h. der Verknüpfung des literarischen Werks mit nicht-literarischen Kriterien, typischerweise in der Figur des Autors. Als besonders relevant kann die zunehmende Verlagerung dieser Produktion von Referenzialität in den öffentlichen, vor allem massenmedialen Diskurs angesehen werden und die Rückwirkung dieses Diskurses auf die literarische Beurteilung und das Ansehen des Autors.


    Aktuelles

    Die Forschergruppe Aufstieg der Referenzialität: Literarische Autorschaft und publizistische Öffentlichkeit ist auf dem XXXIV. Romanistentag des Deutschen Romanistenverbandes vertreten. Die Vortragstitel und Abstracts der Sektion "Autorschaft, publizistische Öffentlichkeit und Vermarktung" können Sie hier einsehen - den dazugehörige, Zeitplan finden Sie hier.  Der Romanistentag findet vom 26. bis 29. Juli 2015 an der Universität Mannheim statt.


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